Schulte, Michael: Michael Schulte - GroupOffice 4, Master Thesis, University of Paderborn, Department of Business Computing 2 1999.

THEMES: Schulte, Michael
YEAR: 1999
 
Informationsverarbeitende Technologien bringen im Bürobereich nicht den erwarteten Produktivitätsgewinn. Da die Tätigkeitsstrukturen im Büro ständigem Wandel unterliegen müssen diese Technologien flexibel integriert werden können. Sie müssen so ausgewählt werden, daß Produktivität und Effizienz des Informationsverarbeitungsprozesses gesteigert werden kann. Die vorliegende Arbeit durchleuchtet das praktische und theoretische Umfeld des Informations- und Korrespondenzmanagements sowohl im Office- als auch im Support-Bereich und entwickelt eine Lösung auf Groupware-Basis. Diese Büro-Kommunikations-Lösung "GroupOffice 4" wird mit Lotus Notes 4.0 entwickelt. Im zweiten Kapitel beschreibt Michael Schulte grundlegende Begriffe wie Informationsmanagement und Groupware. Als Groupware wird Software bezeichnet, die Gruppenarbeit unterstützt und ermöglicht. Sie muß drei wesentliche Aufgaben erfüllen: Kommunikation, Kooperation und Koordination. Anschließend werden einige Aspekte der computergestützten Gruppenarbeit betrachtet. Zuerst wird der Begriff erklärt und dann die Kosten differenziert. Außerdem geht der Autor auf verschiede Koordinationsmechanismen, von unstrukturierten bis hin zu stark strukturierten Vorgängen, ein und erklärt die Replikation, eines der Grundkonzepte der computergestützten Gruppenarbeit. Es wird weiterhin das Informationsmanagement im Office-Bereich und Customer-Support betrachtet und wichtige Vorteile des computergestützten Informationsmanagements, wie Browsing, Information-Scanning, Exporting, Wandering oder Searching genannt. Das folgende vierte Kapitel erläutert technische Grundlagen von Informationssystemen. Es werden die Grundlagen der Objektorientierung beschrieben. Der Autor geht dabei auf zentrale Begriffe wie Kapselung, Vererbung und Polymorphismus ein und beschreibt deren Vorteile gegenüber herkömmlicher Software-Entwicklung. Er beschreibt außerdem die Object-oriented Modeling Technique. Außerdem wird auf Grundsätze der Softwareergonomie eingegangen. Dabei geht es um die Benutzerfreundliche Gestaltung der Benutzerschnittstelle. Des weiteren beschreibt Michael Schulte die Entwicklungsumgebung Lotus Notes. Er gibt dabei einen Überblick über die Funktionalitäten und weist auf Besonderheiten wie die Lotus-Script-Programmierung, den Modularen Maskenaufbau und das User Interface Design hin. Zum Abschluß des Kapitels wird noch ein kurzer Überblick über Büroinformationssysteme gegeben. Nachdem die vorhergehenden Kapitel den theoretischen Hintergrund dieser Arbeit liefern sollten, werden im fünften Kapitel Modelle und Konzepte der Office-Lösung "GroupOffice4" dokumentiert. Dazu werden sowohl das interne Zusammenspiel der einzelnen System-Elemente beim Aufbau des Frontends als auch bei der Generierung der Informationsobjekte im Backend betrachtet. Die dazu notwendigen Daten- und Objektmodelle werden unter Verwendung eines Entity-Relationsship-Modells und eines Objektmodells dargestellt. In einem weiteren Schritt wird auf die Modularität der Anwendung eingegangen und die einzelnen Module vorgestellt. Im Kommunikationsmodell geht der Autor auf die Unterschiede zwischen Information-Browsing und E-Mail basierter Kommunikation ein. Außerdem werden die Konfiguration und die Funktionalitäten von GroupOffice 4 vorgestellt. Das sechste Kapitel gibt Ausblicke auf die Integration von Groupware und der World Wide Web Technologie und zeigt Möglichkeiten zur Integration der papierbasierten Informationsverarbeitung in die computergestützte.
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