University of Paderborn
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Prof. Dr. Ludwig Nastansky
Groupware & Workflow Town Paderborn Database 'WI2 Web', View '2. Internet\Research Areas', Document 'Groupware - made in Paderborn'
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Ismaning, 13. April 1999 - Durch die Übernahme von ONEstone hat Lotus Development Workflow-Technologie erworben, die in künftigen Produkten von Lotus Eingang finden soll.

Lotus Development, der Marktführer in den Bereichen Messaging und Groupware, hat mit ONEstone, das sich bislang in Privatbesitz befand, einen in Deutschland beheimateten Anbieter von Workflow-Technologie gekauft. In Fachkreisen gilt ONEstone als die führende Softwareschmiede in diesem Markt und verfügt neben der Entwicklungsabteilung in Paderborn über Standorte in Boston, Massachusetts, Großbritannien und den Niederlanden. Über die Details der Akquisition haben Lotus und ONEstone Stillschweigen vereinbart.

ONEstone wurde 1995 in Paderborn mit dem Ziel gegründet, komplexe Workflow-Systeme durch einfache grafische Konfigurationswerkzeuge zu ermöglichen. Angaben von IDC zufolge werden im Workflow-Markt weltweit in diesem Jahr Umsätze in Höhe von vier Milliarden US-Dollar erzielt; die zukünftige jährliche Wachstumsrate schätzt IDC auf 26 Prozent. Mit PROZESSWARE, dem Workflowprodukt von ONEstone, lassen sich Geschäftsprozesse effizient und transparent gestalten. Die Software umfaßt drei zentrale Komponenten: PROZESS Designer, ein visuelles Werkzeug, um Arbeitsabläufe automatisiert und kontrolliert zu definieren, zu modellieren und zu erstellen; PROZESS Engine, eine Runtime-Komponente, welche die Prozesse startet, die mit dem Designer erzeugt wurden, sowie PROZESS Viewer, ein grafisch arbeitendes Tool für Endanwender, mit dem diese den Status eines Workflows einsehen können.

"Unternehmen und Organisationen suchen ständig nach Wegen, um Arbeitsabläufe, die mit einem enormen Aufwand an Formularen verbunden sind, zu vereinfachen und zu beschleunigen", sagt Brian Bell, Senior Vice President der Knowledge Management Division von Lotus Development in Boston. "Produkte wie PROZESSWARE ermöglichen Anwendern nun Workflow-Anwendungen schnell und problemlos zu entwickeln und einzusetzen. Derartige Applikationen eröffnen gleichzeitig strategische Pfade, um Wissen in Organisationen zu verbreiten. Als Knowledge Management Engine wird Lotus Domino künftig durch die Einbindung der PROZESSWARE-Technologie maßgeblich profitieren."

Hans-Peter Bauer, Managing Director Lotus Professional Services von Lotus Development in Ismaning, ergänzt: "Lotus ist besonders stolz darauf, daß damit ein in Deutschland entwickeltes High-End-Workflow-System im weltweiten Spitzenwettbewerb nicht nur bestehen konnte. Vielmehr vermochte es durch seine zukunftsweisende Architektur die Standards für die Gestaltung produktiver Geschäftsprozesse in Groupware-basierten Messaging-Umgebungen zu setzen." PROZESSWARE gewährleistet eine Vorgangsbearbeitung, bei der Teamarbeit im Vordergrund steht, die den mobilen Arbeitsplatz unterstützt und die plattformübergreifende Integration von externen Prozessketten auch aus Web-Browsern fördert. Die Software ist für branchen- und fachgebietsunabhängige Geschäftsprozesse in Unternehmen aller Größenordnungen geeignet und läßt sich sehr schnell in effizienten betrieblichen Lösungen einsetzen.

Durch die Aufwertung und massive Erweiterung der Workflow-Funktionen in Lotus Domino werden insbesondere auch die Lotus Business Partner einen Nutzen ziehen, denn ihnen eröffnen sich zusätzliche Geschäftschancen. "Als Anbieter von Lösungen, die auf derartiger Technologie aufbauen, stellen wir immer wieder fest, daß Workflow-Anwendungen den Informationsfluß in einem Unternehmen deutlich vereinfachen. Sind die benötigten Informationen zur richtigen Zeit bei den passenden Personen, können diese ihren Job weit besser erledigen", sagen Jürgen Zirke, Geschäftsführer von PAVONE, einem in Paderborn ansässigen Lotus Business Partner, und Frank Iveson, CEO von der in Großbritannien unter dem Namen NotesWare firmierenden Schwesterunternehmen. "Wir freuen uns daher, die Aktivitäten im Workflow-Markt und die gemeinsamen guten Beziehungen zu Lotus und ONEstone auch in Zukunft fortzuführen."

Die wissenschaftliche Basis für das Workflow-System wurde in den Jahren 1992 bis 1994 im Groupware Competence Center an der Universität Paderborn gelegt. "Wir wurden seinerzeit in der deutschen Forschungsszene mit der Entwicklung eines radikal Groupware-basierten High-End-Workflow-Systems kaum ernstgenommen", erinnert sich Professor Dr. Ludwig Nastansky, Direktor des Groupware Competence Centers. "Der Ausbau zu einsatzfähigen Produkt-Frameworks hat allen Beteiligten am Standort Paderborn viel persönliche Überzeugungskraft abverlangt." Um so erfreulicher wird dieser Schritt als Signal für die ungebrochene Vitalität des Forschungsstandortes Deutschland am Groupware Competence Center der Universität in Paderborn gesehen, bei dem man sich in Kooperation mit Lotus Development inzwischen voll auf die nächste Phase der Nutzung dieser Technologien für den Bildungsbereich in Schulen und Hochschulen vorbereitet hat.




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Hintergrundinformationen zu Lotus Development

Lotus Development, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der IBM Corp., ist der zweitgrößte Softwarehersteller der Welt im Desktop-Bereich. Das Unternehmen ist mit 34 Millionen Notes-Anwendern die unangefochtene Nummer eins im Groupware- und Messagingmarkt. Laut IDC weist Lotus Development in Europa in der Produktkategorie "Network/Web-integrated Collaborative Environments" einen Marktanteil von 40,1 Prozent auf und ist so mit großem Abstand Marktführer. Diese erfolgreiche Produktpalette wird ergänzt durch die Lotus Professional Services, in denen die Bereiche Education, Consulting und Support zusammengefaßt sind. Seit März 1997 ist der weltweite technische Support ISO-9001-zertifiziert. Die Lotus Development Corp. wurde 1982 in Cambridge/Massachusetts gegründet und beschäftigt derzeit weltweit 8.800 Mitarbeiter, davon nahezu 400 in Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz). Lotus Development vermarktet seine Produkte in mehr als 80 Ländern.

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