Altmiks, Bernd; GCC Teaching: Mobile Notes - Mobile Computing und Serveranbindung, Master Thesis, University of Paderborn, Department of Business Computing 2 1996.

THEMES: Altmiks, Bernd | GCC Teaching\...\3 Completed
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YEAR: 1996
 

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Summary
Zusammenfassung:
In den letzten 20 Jahren entwickelte sich die Computertechnik von zentralen großen Hostsystemen hin zu kleinen dezentralen Kommunikationssystemen, die Informationen verteilt bereitstellen. Durch die Globalisierung der Wirtschaft ergibt sich eine immer größer werdende Notwendigkeit für kleine Mobile Systeme zur Kommunikation (Mobile Computing). Viele der in dieser Gesellschaft tätigen Unternehmen haben erkannt, daß die Möglichkeiten des Mobile Computing einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten können. Dies führt zu einer Umstrukturierung der traditionellen Büroumgebung. Eine große Rolle spielt dabei die Miniaturisierung der einzelnen Komponenten und das Zusammenwachsen von Telekommunikations- und Computertechnologien. Beispiele für Komponenten des Mobile Computingsind Laptop, Notebook, (Mobil-)Telefon, Notepad, PC, Satellit, Fax, usw. Auf Grund dieser Entwicklungen werden mobile Computersysteme in Zukunft stationäre Desktopsysteme in vielen Bereichen ersetzen und das Leben und Arbeiten der modernen Kommunikationsgesellschaft stark beeinflussen.

Die Diplomarbeit ist in fünf Kapitel unterteilt.


Das erste Kapitel besteht aus einer Einleitung, die das Szenario schildert und die Aufgabenstellung umreißt.

Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen von Mobile Computing erklärt. Ein Anwendungsbeispiel für Mobile Computingist dabei die an der Lehr- und Forschungseinheit Wirtschaftsinformatik 2 der Universität-Gesamthochschule Paderborn in Zusammenarbeit mit der Firma Pavone und der Philips AG im Rahmen einer Diplomarbeit entwickelte AvALoN-Anwendung (Advanced Access to Lotus Notes). Hierbei geht es um die Anbindung eines Philips Screenphone P100 über die AvALoN-spezifische Serverkomponente an einen Lotus Notes Server zur Nutzung spezieller Lotus-Notes-Anwendungen. D.h. der Benutzer ruft mit seinem Screenphone P100-Telefon das Modem des AvALoN-Servers an, der direkt mit dem Lotus Notes Server in Verbindung steht und Informationen von diesem bereitstellt. Auf diese Informationen kann dann vom Telefon aus lesend zugegriffen werden. Das Telefon hat sehr eingeschränkte PC-Funktionalitäten, die eine Navigation ermöglichen. Der Verfasser der vorliegenden Diplomarbeit beschreibt genau die Konzeption des AvALoN-Projektes. Außderdem werden Begriffe wie Groupware und Lotus Notes erklärt und die Grundlagen verschiedener Frontendsysteme vorgestellt. Darüber hinaus werden die wichtigsten Grundbegriffe erklärt.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Konzeption der generischen Mobile Notes Serverkomponente, mit der es ermöglicht werden soll, mit beliebigen mobilen Frontends auf die Lotus Notes Informationen zuzugreifen. Hierbei geht er besonders auf Sicherheitsaspekte wie z.B. die Verschlüsselung oder die Konzeption des Anmeldevorgangs ein.

Im vierten Kapitel wird dieses Konzept umgesetzt, dessen Architektur beschrieben und anhand eines Beispiels vorgestellt. Dabei beschreibt er genau den Aufbau sämtlicher Teilkomponenten der generischen Serverkomponente des Mobile Notes Projektes. Des weiteren beschreibt er detailliert das Mobile Notes Datenübertragungsprotokoll.

Abschließend wird im fünften Kapitel ein zusammenfassender Überblick und ein Ausblick auf noch kommende Technologien gegeben.