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#3 29.04.
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Database 'GCC KM - Knowledge Pool', View '1.0.1 All Authors (Intranet)', Document 'Building the Next Generation of E-Business'Steve Mills: Building the next Generation of e-Business (S. 6 - Ende)

2.1 Grundlagen von Büroinformations- und Kommunikationssystemen
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2.1.1 Office Systeme, Groupware und CSCW
2.1.2 Begriffliche Einordnung und Abgrenzung
2.1.3 Unterstützung von Kommunikation, Kooperation und Koordination
2.1.4 Systemklassen Groupware-basierter Anwendungen
2.1.5 Groupware Funktionalitäten
2.1.6 Knowledge Management

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Hide details for WiederholungWiederholung
  • Peer-to-peer-Trend: Napster & Co.
    • hier: Groove: Werkzeug zur Kollaboration, kaum Installations-/Administrationsaufwand
    • http://www.groove.net
  • Database 'GCC KM - Knowledge Pool', View '1.0.1 All Authors (Intranet)', Document 'Building the Next Generation of E-Business' Steve Mills: Building the next Generation of e-Business
    • The Four Waves of IT
    • Open Standards Platform
    • eBusiness Platform
      - Workflow (Enterprise Office)
      - RealTime Collaboration (Sametime)
      - Replication (Notes/Domino)
      - Messaging (Notes/Domino)

Hide details for 2.1.1 Office Systeme, Groupware und CSCW2.1.1 Office Systeme, Groupware und CSCW
  • Virtuelle Büro: Paperless Office, Workflow Management, Corporate Messaging, Computergestützte Teamarbeit, Telearbeit, Knowledge Management
  • Grundlagen: Client-Server-orientierte Groupwareplattform Lotus Notes/Domino / Meta-Modell der integrierten Office-Lösung Enterprise Office
  • Theorie: Computer-Supported Cooperative Work (CSCW) - Praxis: Groupware

Hide details for 2.1.2 Begriffliche Einordnung und Abgrenzung2.1.2 Begriffliche Einordnung und Abgrenzung
  • CSCW
    • Unterstützung von Personen und Gruppen in ihrem persönlichen Arbeitsumfeld durch den Einsatz von Computern
    • Verbesserung der Zusammenarbeit von Menschen durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken, d.h. die Zusammenarbeit sowohl effizienter und flexibler als auch humaner und sozialer zu gestalten
    • Ausrichtung auf Aufgaben und Personen; Teamarbeit; Interdisziplinarität
  • Groupware
    • Computerunterstützung kooperativen Arbeitens: Groupware stellt computergestützte Konzepte für die Teamarbeit bereit. Insbesondere müssen dabei [...] der Arbeitsfluss und das Vorgangsmanagement in den vielfältigen Kommunikations- und Arbeitsinteraktionen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Office Bereich bzw. in Projektteams unterstützt werden.
    • Raum-Zeit-Matrix: Groupware-Typen und -Werkzeuge (Abb. B2-1/1)

Hide details for 2.1.3 Unterstützung von Kommunikation, Kooperation und Koordination2.1.3 Unterstützung von Kommunikation, Kooperation und Koordination
  • Kommunikation
    • Kommunikation umfasst die zwischen Personen, Personen und Applikationen oder nur zwischen Applikationen stattfindenden Prozesse der Übermittlung bzw. des Austauschs von Informationen sowie die damit verbundenen vor- und nachgelagerten Aktivitäten
    • Send-Prinzip/Push-Modell: "store-and-forward"-Versand von elektronischen Objekten
    • Kommunikationsformen (Abb. B2-1/2)
  • Kooperation
    • Die Kooperation (engl. Collaboration) baut auf der Dimension der Kommunikation auf und stellt den Austausch von Informationen mit einem gemeinsamen Ziel dar. Kooperation bedingt, dass mindestens zwei Personen in einen gemeinsamen, zielgerichteten Kooperationsprozess involviert sind.
    • Share-Prinzip/Pull-Modell: Zugriff auf einen gemeinsamen Datenbestand
  • Koordination
    • Koordination ist damit die auf der Basis geeigneter Kommunikationsprozesse durchzuführende Abstimmung dezentraler Handlungen und Entscheidungen interdependenter organisatorischer Einheiten in Hinblick auf die optimale Erfüllung der Ziele.
  • Kommunikation, Kooperation und Koordination (Abb. B2-1/3)

Hide details for 2.1.4 Systemklassen Groupware-basierter Anwendungen2.1.4 Systemklassen Groupware-basierter Anwendungen
  • Klassifikationsschema nach Unterstützungsfunktion (Abb. B2-1/4)
  • A Systemklasse Workflow Management
    • Unter einem Workflow wird die zeitlich-strukturelle Aneinanderreihung von einzelnen, zur Bearbeitung eines Gesamtvorganges notwendigen Teilaufgaben verstanden, wobei sich diese Folge von Teilaufgaben aus einzelnen Aktivitäten zusammensetzt und durch Ereignisse ausgelöst und beendet wird.
    • Workflow Management umfasst alle Aufgaben, die bei der Modellierung, der Simulation sowie bei der Ausführung und Steuerung von Workflows erfüllt werden müssen.
    • Workflow Management Systeme: Planungsmodul - Ausführungsmodul - Kontrollmodul
    • Transaktions Workflow Management Systeme vs. Ad-hoc Workflow Management Systeme vs. Synergetische Workflow Management Systeme
    • Varianten von Workflow Management Systemen (Abb. B2-1/5)
  • B Systemklasse Workgroup Computing
    • Unter Workgroup Computing ist die computergestützte Zusammenarbeit überschaubarer Arbeitsgruppen und -teams im Rahmen gemeinsamer, zeitlich befristeter Arbeitsprozesse, z.B. in Form von Projektarbeit, mit dem Ziel einer weitgehend selbständigen und unabhängigen Gruppenarbeit zu verstehen.
    • Vergleich Workflow Management und Workgroup Computing (Abb. B2-1/6)
  • C Systemklasse Shared Information Space
    • Durch verbesserte Erschließung, Nutzung und Verwertung gemeinsamer Informations- und Wissensbestände wird kooperative Arbeit gefördert und intensiviert.
  • D Systemklasse Kommunikation
    • Messaging-Systeme stellen eine Weiterentwicklung traditioneller E-Mail-Systeme dar.
    • Messaging Systeme dienen dem reibungslosen Austausch von Message-Objekten (zuvorderst: Dokumenten) im Intranet und Extranet einer Organisation.
    • Vorrangiges Ziel ist dabei die Überbrückung von Raum- und Zeitdifferenzen.
    • Kommunikationssysteme ermöglichen den asynchronen Austausch auch unstrukturierter Nachrichten, die an einen oder mittels Verteilerlisten an mehrere Adressaten verschickt werden können und stellen einen grundlegenden Bestandteil jedes Groupware-Systems dar.
    • Generationen von Messaging-Systemen (Abb. B2-1/7)
    • IV. Generation: Diese Art der Kommunikation unterstützt vor allem den Auf- und Ausbau einer Infrastruktur vernetzter Informationsobjekte in einem Team und bietet mit ihrem enormen Potential für effektive und dichte Gruppenkommunikation eine wichtige Basis für Knowledge Management in einer Organisation.

Hide details for 2.1.5 Groupware Funktionalitäten2.1.5 Groupware Funktionalitäten
  • A Verteilte Datenbankarchitektur und Replikation
    • Zur Unterstützung des höchstmöglichen Maßes an Datenintegrität existieren Replikationsmechanismen für den Abgleich der Datenbanken, welche die Handhabung konsistenter Datenbestände auf mobilen wie stationären Arbeitsplätzen sowie auf den Datenbankservern unterstützen.
    • Im Office-Kontext stellen verteilte Datenhaltung und Replikation Möglichkeiten dar, sämtliche operativen Daten und Informationsmengen den Mitarbeitern einer Organisation verteilt
      zur Verfügung zu stellen und weiterzuverarbeiten, ohne dass auf einem Server oder Mainframe die Gesamtheit der Daten verwaltet wird.
  • B Integrierte Teamkommunikation und Message-Objekte
    • Während das auf den E-Mail-Prinzipien basierende Push-Konzept die zugrunde liegende Nachricht aktiv gemäß dem Send-Prinzip an den Empfänger verschickt, kehrt das datenbankbasierte Pull-Konzept die Verantwortung hinsichtlich der Informationsbereitstellung gemäß dem Share-Prinzip um.
    • Elektronische Message-Objekte unterstützen als Kommunikationselemente den leistungsfähigen und transparenten Austausch sowie die gemeinsame Nutzung von Daten, Informationen, Methoden und Verfahren.
    • Dokumenten-orientierte Kommunikation und Workflow (Abb. B2-1/8)
  • C Compound Documents
    • Compound Documents enthalten als Container-Objekte strukturierte und unstrukturierte Informationen.
    • Dazu zählen das breite Spektrum der Datenfelder klassischer, relationaler Ausprägung bis hin zu den weniger formalisierten, unstrukturierten oder multimedialen Datentypen sowie Prozessagenten.
    • Aus dem Datensatz als einem Objekt bestehend aus Feldern und Inhalten (note-object) wird gemeinsam mit einer Maske (form) das Compound-Dokument, das in variantenreicher Form dargestellt werden kann (rendering): z.B. auf dem Bildschirm am organisationsinternen Arbeitsplatz, in einem Web-Browser, als Druckerausgabe oder als Fax.
    • Intelligentes und multimediales Compound-Dokument (Abb. B2-1/9; Database 'GCC K-Pool', View '1.0.1 All Authors (Intranet)', Document 'Project Management Asia Projects: Singapore (Insurance Towers) & Kuala Lumpur (Petronas Towers)')
  • D Dokumenten- und Transaktionsmanagement
    • Die Implementierung von Transaktionskonzepten ermöglicht durch kombinierte Push- und Pull-Konzepte, dass über Statuskonzepte der aktuelle Verarbeitungszustand der Dokumentenvarianten jederzeit abrufbar ist.
    • Die jeweiligen Bearbeitungszustände von Dokumenten, die beispielsweise innerhalb eines Prozessteams oder einer Prozesskette kursieren, müssen hinsichtlich der unterschiedlichen Organisations- und Präsentationsbedürfnisse der Benutzer durch unterschiedliche Sichten, sogenannte Views, auf den integrierten Dokumentenbestand der Datenbank deutlich differenzierbar sein.
    • Konzepte zur Recherche, Wiedervorlage, Rückantwort und Empfangsbestätigung von Dokumenten
  • E Sicherheits- und Zugangskonzepte
    • Da in Büroinformations- und Kommunikationssystemen wichtige interne Daten übertragen und gespeichert werden, bedürfen Groupware-Systeme differenzierter Zugriffs- und Sicherheitsmechanismen, die allen an einem spezifischen Arbeitsprozess beteiligten Teammitgliedern den abgestuften Zugriff auf die für sie relevanten Teilmengen der Informationen im Rahmen einer skalierbaren Zugriffskontrolle ermöglichen.
    • Zugriffsrechte lassen sich in leistungsfähigen Groupware-Systemen sehr differenziert für bestimmte Mengen von Informationsobjekten, einzelne Informationsobjekte und beliebige Teile von Informationsobjekten sowie für Funktions- und Präsentationselemente, aber auch für Programmfunktionalitäten, Designelemente, Formulare oder Auswertungsansichten definieren.
    • Für die Sicherheitsmodellierung in dezentral verteilten Strukturen besteht die Möglichkeit, Personen abstrakten Organisations- und Struktureinheiten, sogenannten Rollen oder Gruppen zuzuweisen, die wiederum unter- und übergeordnete Rollen oder Gruppen beinhalten.
    • leistungsfähige Login-Konzepte, Namensverzeichnisse hierarchisch abgestufter Zugriffskontrollen, RSA-Verschlüsselungskonzepte (Zwei-Schlüssel-Verfahren) sowie die dargestellten Rollenprivilegien
  • E Entwicklungsumgebung
    • Innovativen Systemen für die computergestützte Teamarbeit liegen derzeit Template-Architekturen und Middleware-Frameworks mit fachlichen Komponenten zugrunde.
    • Templates und Components integrieren Datenhaltung und Verarbeitungsfunktionalitäten innerhalb eines Systems.
    • Rapid Prototyping (-> Domino Designer)
    • Buttons, Makro- und Skripting-Funktionalitäten, ausgefeiltes Event-Management mit Konzepten für automatische und semiautomatisierte Prozessaktivierungen und professionelle API-Schnittstellen
  • G Integrationskonzept für heterogene Umgebungen der Informationstechnologie
    • Groupware ermöglicht als sogenannte Middleware den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Komponenten einer verteilten, heterogenen Systemlandschaft und übernimmt die Funktion von Kommunikationssoftware.
    • Groupware als Middleware betrieblicher Informationsverarbeitung (Abb. B2-1/11)
    • (Workplace) Portal (z. B. WINFO-Portal http://winfo.upb.de)
      - Personalisierung
      - Suche und Navigation
      - Push-Technologien
      - Groupware-Funkionalität
      - Workflow
      - Applikationen
      - Infrastruktur
      - Integration