Dirks, Nico; GCC Teaching: Mobile Notes - Architekturen und Anwendungskonzepte von Groupware in der mobilen Kommunikation, Master Thesis, University of Paderborn, Department of Business Computing 2 1996.

THEMES: Dirks, Nico | GCC Teaching\...\3 Completed
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YEAR: 1996
 

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Mobile Notes - Architekturen und Anwendungskonzepte von Groupware in der mobilen Kommunikation11.03.1999 17:10
 
Summary
In den letzten Jahren entwickelte sich die Computertechnik von Mainframes hin zu kompakten sehr leistungsstarken Rechnern. Die immer weiter fortschreitende Miniaturisierung hat zur Folge, daß deren Nutzer mit ihrer kompletten Bürosoftware (Mobile Office) immer mobiler werden. Über Techniken wie Remote Access Service (RAS) bzw. Remote Network Access (RNA) wird den Anwendern die Möglichkeit geboten via. Datenfernübertragungsgeräte die Möglichkeiten von Netzwerken zu nutzen. Da auch die mobilen Mitarbeiter schnell über Informationen verfügen müssen bietet es sich an, eine Groupwareplatform einzusetzen, und so über verteilte Datenbanken dem Mitarbeiter die benötigten Informationen bereitzustellen. Nico Dirks entwickelt in seiner Diplomarbeit aufbauend auf das Mobile Notes Projekt der Lehr- und Forschungseinheit Wirtschaftsinformatik 2 der Universität-GH Paderborn eine Möglichkeit kleine mobile Geräte wie z.B. das intelligente Displaytelefon Philips Sceen Phone P100 an den Groupware-Backend-Server Lotus Notes anzubinden.

Das zweite Kapitel führt in die mobile Kommunikation und das Umfeld von Groupware ein. Es werden Komponenten der mobilen Kommunikation vorgestellt und deren Möglichkeiten geschildert. Außerdem gibt der Autor einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Groupwareprodukten und eine kurzen Überblick über existierende Produkte. Dabei werden Lotus Notes, Novell GoupWise und Apple Open Collaborative Environment vorgestellt. Jedoch ist nur Notes plattformübergreifend einsetzbar und stellt außerdem eine Anbindung an den WWW-Dienst des Internet zur verügung.

Im dritten Kapitel werden die Grudlagen und Ziele des MobileNotes-Projektes beschrieben. Es wird der Prototyp AvALoN (Advanced Access to Lotus Notes) und dessen Server- wie Client-Komponete vorgestellt. Der Autor beschreibt warum er sich für Lotus Notes und Philips Sceen Phone P100 entschied und zeigt Alternativen auf.

Das vierte Kapitel stellt die beiden Komponenten (Server und Client) genauer vor. Es werden die konkreten Konzepte und die Implementation beschrieben. Dabei wird auf Serverseite u.a. die HiTest C-API 2.2 und die Notes-Kapsel beschrieben, die als Schnittstelle zum Notes-Server benutzt wurden. Des weiteren wird die Fehlererkennung und die Modemkommunikation, d.h. die Aufgaben, den Ablauf und das Kommunikationsprotokoll erklärt.

Das abschließende fünfte Kapitel faßt die aus den vorangegangenen Kapiteln gewonnenen Erkenntnisse zusammen und stellt in komprimierter Form die Ansichten des Autors bezüglich mobiler Kommunikation und Groupware dar. Es wird auf derzeitige Problempunkte ebenso hingewiesen wie auf zukünftige Chancen.