Fehlemann-Heindörfer, Iris; GCC Awards; DNUG: Analyse und Spezifikation von Anforderungen an Contextual Collaborative Frameworks und beispielhafte Evaluierung der IBM Workplace Architektur, GCC, Paderborn 2006.

THEMES: Fehlemann-Heindörfer, Iris | GCC Teaching\...\3 Completed | GCC Awards | DNUG\Diplomarbeiten...
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YEAR: 2006
 
Summary
Management Summary (english):

Increasing competition in global markets has changed the way companies need to operate their business. Price and quality are no longer the only key success factors to be competitive. Companies need to provide supreme service, timely delivery and flexible fulfillment of special customer requirements. Therefore they need to shift their focus on improving their business processes. Specifically the flexible, ad-hoc oriented and semi structured processes require a high degree of communication and coordination between the people involved with these processes. Companies are currently rethinking their communication and collaboration strategies to how they can support the collaboration needs of their employees in the context of their daily business to improve the process outcome.
Collaboration strategies in recent years often focused on providing a rich infrastructure of collaboration systems to improve the efficiency of individual employees and teams. Mail, calendaring and chat applications are an important part of a company’s collaboration infrastructure of today. But through the increasing adoption and the increasing diversity of isolated collaboration tools, knowledge workers frequently have to switch their current focus away from the context of their operative business application towards the collaborative tools. Collaboration takes place outside the context of the business process itself.
Based on this observation, a new generation of collaborative applications has emerged that supports the concept of contextual collaboration. They support a more natural, activity oriented type of work which leverages collaborative functionality in the context of the users work. This leads to a new set of requirements towards collaborative systems. They need to base on a component based, integrative architecture that supports various mechanisms and concepts to enable contextual collaboration.
This thesis analyses collaborative use cases and scenarios and identifies requirements against an idealistic system for contextual collaboration. These requirements are categorized based on a four-staged model for contextual collaboration. This model then is used to derive and discuss structural aspects and technical concepts of an idealistic contextual collaborative framework.
Also, this work evaluates the IBM Workplace architecture based on the criteria and concepts defined in the idealistic framework and assesses if and how these concepts are implemented in that architecture.

Wichtige Punkte für das Management (deutsch):

Steigender Wettbewerb in den globalen Märkten führt dazu, dass Unternehmen nicht mehr allein durch Preis und Qualität ihrer Produkte und Leistungen am Markt bestehen können. Service, Liefergeschwindigkeit und die Erfüllung spezifischer Kundenwünsche werden zu kritischen Erfolgsfaktoren. Unternehmen richten ihren Fokus daher zunehmend darauf, wie sie ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten und optimieren können. Insbesondere die flexiblen, ad-hoc orientierten und semi-strukturierten Prozesse führen zu einen hohen Kommunikations- und Kollaborationsbedarf für die beteiligten Knowledge Worker um überdurchschnittliche Leistungen für den Kunden zu bringen. Unternehmen richten ihre Kommunikations- und Kollaborationsstrategie daher zunehmend darauf aus, wie sie die Kollaboration der Mitarbeiter im Kontext der Geschäftsprozessbearbeitung unterstützen können um das Prozessergebnis zu verbessern.
Die Kollaborationsstrategie der letzten Jahre zielte vor allem darauf eine umfassende Kollaborationsinfrastruktur für den einzelnen Mitarbeiter und die Teams zu schaffen. Mail-, Kalender- und Chat-Applikationen sind nicht mehr wegzudenkende Teile der kollaborativen Infrastruktur innerhalb von Unternehmen. Aber durch die stärkere Verbreitung und die Vielfältigkeit der separaten Applikationen entsteht das Problem, dass der Anwender einen ständigen Kontextwechsel aus seinen operativen Business-Applikationen vollziehen muss um die kollaborativen Funktionalitäten nützten zu können. Kollaboration findet außerhalb des Kontextes der Geschäftsprozesse statt.
Aus diesem Problem heraus entsteht eine neue Generation von kollaborativen Applikationen, die das Konzept der kontextuellen Kollaboration unterstützten und den Fokus auf die Verbesserung des Prozessergebnisses anstatt auf die Erhöhung der Produktivität einzelner Mitarbeiter oder Teams legt.. Dadurch wird der natürlichen, aktivitätsorientierten Arbeitsweise Rechnung getragen, nämlich dass der Benutzter sämtliche kollaborativen „Arbeitswerkzeuge“ innerhalb seines Arbeitskontextes nutzten kann. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an kollaborative Frameworks. Sie müssen sich zu einer komponentisierbaren und integrierbaren Systemarchitektur zusammenfinden, die durch Einsatz bestimmter Mechanismen und Konzepte diesen neuen Anforderungen gerecht wird.
Diese Arbeit analysiert kollaborative Anwendungsszenarien in Unternehmen, identifiziert Arbeitskontexte, und leitet daraus Anforderungen an die Architektur eines solchen idealtypischen Systems her. Diese Anforderungen werden im Rahmen eines Vier-Stufenmodells der kontextuellen Kollaboration systematisiert. Dies führt zu einer Reihe von Konzepten und technischen Strukturmerkmalen die in Form eines idealtypischen Frameworks beschrieben und diskutiert werden.
Abschließend wird anhand der IBM Workplace-Architektur evaluiert, in wieweit sich die Architektur und die Strukturmerkmale des idealtypischen Frameworks hier wiederfinden und wo die Konzepte anders sind.