Örnek, Önder; GCC Teaching: Globalisierung des Arbeitsplatzes in einem kollaborativen Kommunikationsumfeld durch Integration von Übersetzungsdiensten, Groupware Competence Center, Paderborn 2004, pp. 92.

THEMES: Örnek, Önder | GCC Teaching\...\3 Completed
META STRUCTURES: GCC Activities\...\Projects | GCC Teaching\...\All | GCC Teaching\...\International ... | Projects\...\Student Projec...
YEAR: 2004
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User: Anonymous


LABEL: Master Thesis
ORGANIZATIONS: Groupware Competence Center
PEOPLE: Bicak, Kemal | Nastansky, Ludwig | Örnek, Önder
PLACES: Paderborn
TIME: 2004
 
Summary
Management Summary (english):

...

Wichtige Punkte für das Management (deutsch):

Die Globalisierung stellt Unternehmen neue Herausforderungen. Eine dieser Herausforderungen ist der verstärkte Bedarf nach mehrsprachiger Web-Präsenz. Eine weitere Herausforderung ist der steigende Bedarf an mehrsprachiger Kommunikation auf verschiedenen Ebenen von Unternehmen. Die Kommunikation gestaltet sich unternehmensintern unter Projektgruppen und deren Mitgliedern, unternehmensextern mit Geschäftspartnern und Kunden. Des Weiteren gewinnt der Bedarf der Übersetzung unternehmensweiter Informationen an Bedeutung.

Die Wichtigkeit des Übersetzungsbedarfs wird vor allem dann deutlich, wenn in kürzester Zeit eine Übersetzung benötigt wird. Unter dem Gesichtspunkt der immer schneller werdenden Wissensverarbeitung wird diesem Prozess ebenfalls ein steigender Wert beigemessen.

Falls professionelle Übersetzer nicht in Betracht gezogen werden können, z.B. aus zeitlichen oder monetären Gründen, können maschinelle Übersetzungssysteme zum Einsatz kommen. Maschinelle Übersetzungssysteme liefern in gewissem Maße, insbesondere wenn sie in einem speziellen Bereich mit fest definierter Terminologie benutzt werden, qualitativ hochwertige Übersetzungen.

Mit Hilfe von maschinellen Übersetzungssystemen kann das Wissen, das in unternehmensinternen Wissensmanagementsystemen gelagert sind, aufgewertet und weiteren Wissensverarbeitungsebenen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus können maschinelle Übersetzungssysteme die Kommunikation zu unternehmensexternen Quellen unterstützen, wie z.B. zu Kunden oder Geschäftspartnern. Sie können internationalen Unternehmen auch dabei helfen, in unterschiedlichen Kultur- und Sprachkreisen ihre Präsenz zu erweitern und potentielle Absatzmärkte zu erschließen.

Der in dieser Arbeit vorgestellte Prototyp ist ein Ansatz, Übersetzungstechnologien in einem Wissensmanagementsystem zu integrieren, um die oben genannten Nutzungspotentiale zu realisieren. Der Prototyp ist im Bereich Internationales Knowledge Management (iKM), ein Forschungsprojekt geleitet von Kemâl Biçak (Dipl. Wirt. Inform.), am Groupware Competence Center (GCC) der Universität Paderborn entstanden.