Thye, Christof; GCC Teaching: Thin-Client und Fat-Client in Anwendungsszenarien einer internationalen Großbank, Masters Thesis, University of Paderborn, Department of Business Computing 2 1999.

THEMES: Thye, Christof | GCC Teaching\...\3 Completed
META STRUCTURES: GCC Activities\...\Projects | GCC Teaching\...\All | GCC Teaching\...\GCCB | Projects\...\Student Projec... | SS\...\Master Thesis
YEAR: 1999
 
Summary
    Management Summary:

    Die vorliegende Arbeit beginnt mit einer Analyse der in der Deutsche Bank AG eingesetzten Rechnersysteme. Untersucht wird sowohl die Hardwareseite als auch die bestehenden Softwareanwendungen. Dem Leser soll ein kleiner Einblick in die Infrastruktur dieser internationalen Großbank gegeben werden. Eine vollständige Abbildung der Informationssysteme konnte jedoch aufgrund der hohen Komplexität der Systeme in dieser Arbeit nicht gegeben werden. In einem nächsten Schritt werden die technologischen Konzepte des Thin-Client/Server-Computings dargestellt. Neben einer detaillierten Beschreibung der Windows-Terminals, der Netzwerkcomputer und der NetPCs werden die Unterschiede zu den, in heutigen Client/Server-Umgebungen vorherrschenden, Fat-Clients erarbeitet. Anhand von Kriterien wie Netzwerkarchitektur, Hardwarekomponenten, Systemmanagement, Total Cost of Ownership und Verfügbarkeit von Software werden die verschiedenen Ansätze miteinander verglichen. Thin-Clients bieten hier durch die zentrale Administration eindeutige Verbesserungen, die sich auch auf der Kostenseite positiv bemerkbar machen. In dieser Arbeit wird dem Java-basierten Netzwerkcomputer besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da dessen eingesetzte Internet-Technologien dem Verfasser sehr zukunftsweisend erscheinen. In diesem Kontext wird besonders auf typische Java-Software, wie dem Betriebssystem JavaOS oder der Office-Umgebung eSuite, eingegangen. Am Beispiel einer vom Autor entwickelten Ergänzung zur db-brief-Anwendung der Deutsche Bank AG wird der Funktionsumfang der eSuite-Applets aufgezeigt und die Möglichkeiten zu deren Implementierung in eigene Anwendungen diskutiert. Damit nicht nur erfahrene Programmierer die Beispiele nachvollziehen können, werden auch die Grundlagen der HTML-, JavaScript- und Java-Programmierung vermittelt. Die programmierte db-brief-Ergänzung kann nicht unverändert in den Geschäftsablauf der Bank integriert werden. Sie zeigt aber einige Verbesserungsmöglichkeiten auf, die vielleicht in einer späteren Java-Version umgesetzt werden könnten. Im Anschluß an die Bewertung dieser Eigenentwicklung wird versucht, die gewonnenen Erkenntnisse der Thin- und Fat-Client- Ansätze mit der Analyse der IT-Infrastruktur und einiger weiterer Faktoren zu verbinden, um so der Deutsche Bank AG eine Hilfestellung für die Entwicklung einer möglichen Thin-Client-Strategie zu geben. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß einige Rechnerarbeitsplätze langfristig die Möglichkeit bieten durch Thin-Clients ausgestattet zu werden. Vor allem der Netzwerkcomputer-Ansatz konnte durch eine konsequente Ausrichtung auf Java und die sonstigen Internet-Technologien überzeugen.